Gesundheit: Einfach durchschlafen
Wer schläft sündigt nicht nur, sondern holt sich verbrauchte Energie zurück. Achten Sie dabei auf bestimmte Dinge, werden die Nachtstunden wirklich zur Erholung für Körper und Geist.
Das fängt schon beim Essen und Trinken an: Die letzte Mahlzeit sollte mindestens drei Stunden zurückliegen. Falls Sie doch vor dem Zubettgehen noch mal zulangen möchten, sollte es nicht mehr als ein leichte Snack sein. Denn genauso wenig wie mit vollem Magen schläft es sich mit leeren Magen gut. Kurz vor dem Einschlafen sollten Sie auch auf koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, schwarzen und grünen Tee oder Cola verzichten. Sie machen wieder aktiv und bewirken somit das Gegenteil dessen, was eigentlich auf dem Plan steht.
Die einen Getränke machen hellwach, die anderen setzen die Hirnaktivität herab: Alkohol, besonders in Mengen, macht müde und erleichtert zwar das Einschlafen, sorgt aber nicht gerade für einen erholsamen Schlaf, da der Körper neben des obligaten Energieauftankens Sonderschichten einlegen muss, um den Alkohol wieder abzubauen. Darunter leidet die Qualität des Schlafes, zudem wacht nachts leichter auf, wer am Abend zuvor ordentlich getankt hat. Ganz zu schweigen von den Folgen am nächsten Morgen wie Kopfschmerz, Mattigkeit und rundum verminderter Fitness.
Zu Bett gehen sollten Sie zudem erst dann, wenn Sie wirklich müde sind. Wer sich glockenhellwach bettet, wird so einfach nämlich keinen Schlaf finden. Bringen Sie eine gewisse Gleichförmigkeit in Ihre Abende, damit sich Körper und Geist besser auf das Zubettgehen einstellen. Rituale sind hier sehr förderlich. Tun Sie zu bestimmten Uhrzeiten bestimmte Dinge, das kommt der Entspannung zugute und damit der erholsamen Nachtruhe.
Auch wenn es auf den ersten Blick noch so bequem sein sollte: Arbeit hat nichts im Bett verloren. Genauso wenig sollten Sie vom Bett aus in die Glotze starren. Denn mit kaum einem anderen Gegenstand lässt sich der Schlaf derart ruinieren wie mit einem Fernsehgerät, das schlimmstenfalls die ganze Nacht durchquakt, während Sie dahindämmern. Das Bett sollte ohnehin nur für zwei Aktivitäten reserviert sein: Sex und Schlafen.
Doch es kommt beim Schlafen nicht nur auf das Wie an, sondern auch auf das Worauf. Ein bequemes Bett ist ausreichend lang und breit und verfügt über eine körperfreundliche Matratze. Sparen Sie dabei nicht am falschen Ende, schließlich verbringt der Mensch gut ein Drittel seines Lebens schlafend.
(ecada/Aja Glas)